Haarverlängerung | Beispiele |

Chem. Behandlung

Dauerwelle

Der Begriff Dauerwelle bezeichnet den chemischen Umformungsprozess, bei dem glatte Haare gewellt oder gelockt werden. Umgangssprachlich wird auch eine Frisur mit dauergewelltem Haar einfach als Dauerwelle bezeichnet. Eine Dauerwelle kann professionell von einem Friseur im Salon gearbeitet werden, es gibt aber auch Produkte zur Anwendung zu Hause.

Chemische Glättung

Lockenwickler sind im Wesentlichen zylinderförmige Gegenstände, die dazu dienen, glatte oder schwach gelockte Haare aufzuwickeln und in aufgewickeltem Zustand zu fixieren, bis die Haare die gewünschte Form angenommen haben bzw. getrocknet sind. Lockenwickler in Form einer biegsamen Rolle aus Schaumstoff (auf dem Bild rechts zu sehen) werden Papilloten genannt. Es gibt Heizwickler, auch Lockenstäbe genannt, die zum Ziel haben, die Locken durch die Hitze in Form zu bringen. Lockenwickler wurden vor dem industriellen Zeitalter entweder aus Holzstäbchen selbst hergestellt oder Eisenrollen (Papilloten) wurden als solche verwendet. Heute werden Lockenwickler extrudiert, gespritzt, gewickelt oder in Spezialverfahren hergestellt. Dabei kommen überwiegend Kunststoffe zur Anwendung, aber auch Aluminium, Schaumschnüre und Messingdraht.

Spiralwichtung

Spiralwickler sind in drei verschiedenen Größen erhältlich. Die dünnsten haben einen Durchmesser von 6 Millimeter, die mittlere Größe liegt bei 10 Millimeter und die dicksten sind 16 Millimeter im Durchmesser. Welche Wickler die Geeignetsten sind, erfährt man bei einem Friseur. In vielen Friseursalons werden die Spiralwickler sehr gerne und vermehrt benutzt. Das liegt an der wunderschönen Lockenpracht, die durch diese Wickler erzielt wird. Die Dauerwelle sieht natürlich aus und die Locken wirken optisch weich und fließend. Papilloten oder Lockenwickler erzielen dieses Ergebnis leider nicht, da die sogenannten Korkenzieherlocken nur durch Spiralwickler entstehen.